Das Juniorteam fragt .. Seija Ballhaus

Klaus Mueller

 

Wie viel Erfahrung hast du bereits durch Grand Prixs / Grand Slams gesammelt?

 
Ich habe noch keine Erfahrungen sammeln können, da Düsseldorf mein erstes großes internationales Turnier bei den Frauen ist und somit auch der erste Grand Slam.

Was war dein bisheriges höchstes internationales Turnier?

Die Europameisterschaften und Weltmeisterschaft der U18

Welchen Stellenwert hat der GS Düsseldorf für dich?

Einen sehr hohen, da ich noch nie bei so einem großen und stark besetzten Turnier mitkämpfen durfte und da ich jetzt erst im ersten Jahr U21 bin, freue ich mich riesig dass ich schon mit dabei sein kann und bei den Senioren Erfahrung sammeln darf.

Wen siehst du in deiner Gewichtsklasse vorn?

Auf dem Level gibt es viele sehr starke Judoka die ich vorne sehen würde. Zusätzlich kommt aber auch immer auf die Tagesform und das Los an. Dennoch sehe ich die Französin Amandine Buchard und die Japanerin Ai Shishime mit vorne.

Welches Potential hat die Ausrichtung eines GS in Bezug auf die Entwicklung des Judosportes in Deutschland?

Judo ist leider immer noch eine Sportart, die wenig mediale Beachtung bekommt. Die Ausrichtung des Grand Slams könnte den Sport mehr in den Vordergrund rücken und für mehr Aufmerksamkeit sorgen.

Wie sieht deine Erwartungshaltung in Bezug auf den GS aus?

Ich bin noch sehr jung und habe noch keine Erfahrungen bei den Frauen gesammelt, daher gehe ich ohne Medaillenerwartungen und Druck an den Start. Dennoch bin ich motiviert und freue mich sehr auf das Kämpfen und werde alles geben und schauen, was dabei rausspringt.

Welche realistischen Ziele hast du dir für die Teilnahme gesetzt?

Mit Spaß auf die Matte gehen, alles geben und gute Kämpfe zeigen und es den „alten Hasen“ so schwer wie möglich machen.

Gegen wen würdest du vor heimischer Kulisse gern antreten?

Ich würde gegen jeden gern einmal kämpfen. Da man sowieso kein Mitspracherecht hat, nehme ich das Los gelassen hin. Jeder, der hier an den Start geht, hat was drauf. Ich nehme es, wie es kommt, und freue mich drauf.


Wir wünschen der jungen Sportlerin einen gelungenen Start auf dieser Wettkampfebene!

 

Das Juniorteam fragt .. Renée Lucht

Klaus Mueller



Wie viel Erfahrung hast du bereits durch Grand Prixs / Grand Slams gesammelt?

Ich habe noch keine Erfahrungen bei einem Grand Prix oder einem Grand Slam gesammelt, der Grand Slam in Düsseldorf 2018 mein erster Wettkampf in dieser Größenordnung ist.

Was war dein bisheriges höchstes internationales Turnier?

Mein größtes internationales Turnier war die U23 EM in Montenegro im vergangenen Jahr, wo ich den 3. Platz belegte.

Welchen Stellenwert hat der GS Düsseldorf für dich?

Der Start beim GS bedeutet mir sehr viel, da es mein Debüt auf dieser hohen Turnierebene sein wird. Ich darf mich erstmalig mit der Weltelite meiner Gewichtsklasse messen.

Wen siehst du in deiner Gewichtsklasse vorn?

In meiner Gewichtsklasse sehe zuerst die Deutschen Athleten auf den vorderen Medaillenrängen, aber natürlich gibt es auch starke Konkurrenz aus Russland oder Japan.

Welches Potential hat die Ausrichtung eines GS in Bezug auf die Entwicklung des Judosportes in Deutschland?

Ich denke, dass die Austragung eines Grand Slams die Entwicklung des Judosportes in Deutschland voran bringen wird. Die Zuschauer bekommen hochklassiges Judo gezeigt und im besten Fall wird auch bei Kindern die Begeisterung für den Leistungssport geweckt.

Wie sieht deine Erwartungshaltung in Bezug auf den GS aus?

Aufgrund meines Alters und meiner Erfahrung ist eine Medaille nicht das Ziel. Ich möchte unbeschwert und ohne Druck kämpfen und mein Bestes geben. Dann kann ich mit mir zufrieden sein, egal, wie das Ergebnis lautet.

Welche realistischen Ziele hast du dir für die Teilnahme gesetzt?

Meinen Wettkampftag würde ich gern mit einem Auftaktsieg starten. Danach denke ich von Kampf zu Kampf.

Gegen wen würdest du vor heimischer Kulisse gern antreten?

Vor heimischer Kulisse wurde ich gerne gegen die amtierende Europameisterin Maryna Slutskaya antreten.

 

Wir wünschen dem Youngster viel Erfolg!
Die Hamburgerin wurde auch schon im "Spotlight" vorgestellt. Den Artikel dazu findet ihr hier: http://www.judobund.de/aktuelles/detail/juniorteam-spotlight-der-hamburger-koala-mit-der-starken-huefte-2672/



Das Juniorteam fragt .. Maike Ziech

Stella Coban

 


Wie viel Erfahrung hast du bereits durch Grand Prixs / Grand Slams gesammelt?

Ich habe schon zehn Grand Prix’s gekämpft, aber noch nie einen Grand Slam. Ein bisschen Erfahrung habe ich dadurch gesammelt, aber der erste Grand Slam ist schon was Aufregendes.

Was war dein bisheriges höchstes internationales Turnier?

Meine höchsten internationalen Turniere sind die Grand Prixs und die Europameisterschaften und Weltmeisterschaften in meiner Junioren- und u23 Zeit.

Welchen Stellenwert hat der GS Düsseldorf für dich?

Für mich persönlich hat der Grand Slam einen hohen Stellenwert, weil es mein Grand Slam Debüt sein wird. Vor heimischen Kulissen und mit Familie und Freunden, die einem den Rücken stärken und mich anfeuern, wird es etwas ganz Besonderes werden.

Wen siehst du in deiner Gewichtsklasse vorn?


Die deutsche Vertretung in meiner Gewichtsklasse sehe ich natürlich vorn. International ist es jedoch schwer zu sagen, da die Spitze sehr stark besetzt ist und jeder jeden schlagen kann.

Welches Potential hat die Ausrichtung eines GS in Bezug auf die Entwicklung des Judosportes in Deutschland?

Ich hoffe, dass der Judosport durch den Grand Slam an Popularität gewinnt und viele Sportbegeisterte die Hallen füllen werden, sowie auf den Judosport erstmalig aufmerksam werden und sehen, was für ein toller Sport das ist.

Wie sieht deine Erwartungshaltung in Bezug auf den GS aus?

Wenn der Grand Slam genauso organisiert wird, wie die Jahre zuvor der Grand Prix, denke ich können wir ein reibungslosen Ablauf und eine tolle Veranstaltung erwarten.


Welche realistischen Ziele hast du dir für die Teilnahme gesetzt?

Im Judo kommt es oft auch auf die Auslosung an. Mit ein bisschen Glück, kann ich einige gute und spannende Kämpfe zeigen. Wofür es dann am Ende reicht, sehen wir an meinem Wettkampftag.


Gegen wen würdest du vor heimischer Kulisse gern antreten?

Eigentlich ist es mir ganz egal, auf wen ich treffe, denn wenn man gewinnen will, muss man jeden schlagen.

 

Wir wünschen Maike ein erfolgreiches Debüt auf dieser Ebene!

Das Juniorteam fragt .. Miriam Butkereit

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Wie viel Erfahrung hast du bereits durch Grand Prix/Grand Slams gesammelt?

Im letzten Jahr konnte ich bereits Erfahrungen bei GP/GS sammeln und sogar auch 2 Medaillen gewinnen.

Was war dein bisher höchstes internationales Turnier?

Im letzten Jahr in Tokyo beim Grands Slam. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich mit 16 das erste Mal da war und zugesehen habe. Ich hab zu meiner Freundin gesagt, dass es echt cool wäre hier mal zu kämpfen. Und dann stand ich wirklich dort.

Welchen Stellenwert hat der GS in Düsseldorf für dich?

Es ist einfach motivierend vor heimischen Publikum zu kämpfen, weil die ganze Halle hinter einem steht.

Wen siehst du in deiner Gewichtsklasse vorn?

Ich sehe da mehrere vorn und ich hoffe, dass ich da auch vorn mitkämpfen kann.


Welches Potential hat die Ausrichtung eines GS in Bezug auf die Entwicklung des Judosportes in Deutschland?

Ich hoffe, dass der GS durch die mediale Präsens noch mehr Kinder dafür begeistert, Judo zu machen.

Wie sieht deine Erwartungshaltung in Bezug auf den GS aus?

 ich freue mich, in Düsseldorf an den Start zugehen, weil es diesmal viel größer sein wird, als die letzten Jahre.

Welche realistischen Ziele hast du dir für die Teilnahme gesetzt?


Ich möchte dieses Jahr um die Medaillenränge kämpfen.


 Gegen wen würdest du vor heimischer Kulisse gern antreten?

Da ich das nicht beeinflussen kann und keinen Lieblingsgegner habe, lass ich mich überraschen.


Wir wünschen Miriam für ihren Start viel Erfolg.

Auch im Juniorteamformat "Spotlight"wurde die Athletin schon porträtiert. Der Text ist hier zu finden: http://www.judobund.de/aktuelles/detail/juniorteam-spotlight-die-olympia-hoffnung-aus-glinde-2807/

 

Das Juniorteam fragt .. Michelle Hürzeler

Klaus Mueller



Wie viel Erfahrung hast du bereits durch Grand Prixs / Grand Slams gesammelt?

Da dies mein erster Grand Slam bzw. Grand Prix ist, habe ich noch gar keine Erfahrung als Athlet. Doch als Zuschauer habe ich mir schon den Grand Prix in Düsseldorf 2017 und auch den Grand Slam in Paris 2017 angeschaut. Das war sehr interessant und spannend zu sehen, dennoch bin ich mir sicher, dass es mir besser gefallen wird, als Kämpferin dort anzutreten.

Was war dein bisheriges höchstes internationales Turnier?

2015 wurde ich für die Weltmeisterschaft der Junioren in Abu Dhabi nominiert, bei der ich verletzungsbedingt jedoch nicht antreten konnte. Aufgrund der langen Verletzungszeit habe ich bei den Frauen noch nicht viel Wettkampfpraxis sammeln können. In der U21 bin ich bei sehr gut besetzten European Cups in Leibnitz, Berlin und Russland angetreten.

Welchen Stellenwert hat der GS Düsseldorf für dich?

Nüchtern betrachtet ist es natürlich das gleiche, ob ich nun in Paris, Abu Dhabi oder Düsseldorf antrete. Man will immer sein Bestes geben und vorne mit dabei sein. Aber dies vor heimischem Publikum zu tun, bei dem ganz Judo-Deutschland auf dich schaut, hat einen besonderen Beigeschmack und ist sehr motivierend. Deswegen freue ich mich sehr darauf.

Wen siehst du in deiner Gewichtsklasse vorn?

Es kommt darauf an, wer letztendlich an den Start geht. Die Olympiasiegerin von 2016, Tina Trestnjak, kommt mit ihrem aktiven Judo immer ganz nach vorne, genauso wie die Französin Clarisse Agbegnenou. Sie ist im letzten Jahr Weltmeisterin geworden und kann durch ihr explosives Judo überzeugen. Doch keinen sollte man unterschätzen und Judo ist und bleibt unberechenbar, wodurch alles passieren kann und sich auch Outsider ganz weit nach vorne kämpfen können. Deswegen ist es ja so spannend.

Welches Potential hat die Ausrichtung eines GS in Bezug auf die Entwicklung des Judosportes in Deutschland?

Ich denke, dass der Grand Slam eine große Chance und Möglichkeit darstellt, den Judosport in Deutschland populärer zu machen. Wichtig dabei ist natürlich die richtige Werbung und auch das Einbeziehen des Publikums, die müssen richtig mitfiebern und voll im Geschehen sein. Dies kann meiner Meinung nach nur möglich sein, wenn das meiste für sie verständlich ist und sie wissen, was da gerade auf der Matte passiert. Ansonsten ist es auch für junge Judokas eine klasse Sache, sie können ihre Vorbilder live sehen, vielleicht sogar ein Foto oder Autogramm bekommen. Das trägt dazu bei, dass sie dem Judo treu bleiben und nicht frühzeitig aufhören.

Wie sieht deine Erwartungshaltung in Bezug auf den GS aus?

Für mich ist das Wichtigste, dass ich auf der Matte mein bestes Judo zeigen kann und alles gebe, was ich habe. Was im Endeffekt rauskommt, steht in den Sternen. Heiß darauf zu kämpfen, bin ich auf jeden Fall. Außerdem hoffe ich natürlich, dass die Stimmung super  und die Halle richtig voll sein wird. Ich hoffe, dass das Publikum gut unterhalten wird und Spaß dabei hat, sich Judo anzuschauen und mitzufiebern. Toll wäre es natürlich, wenn wir es irgendwann schaffen könnten, die gleiche Stimmung wie bei dem Grand Slam in Paris zu haben, denn da geht es schon richtig ab. Grundsätzliche Dinge, wie die Organisation, ein gutes Zeitmanagement und der Aufbau sollten einfach funktionieren und nicht negativ auffallen.

Welche realistischen Ziele hast du dir für die Teilnahme gesetzt?

Wie gesagt, ich habe mir als Ziel gesetzt, alles zu geben und dennoch taktisch und clever zu kämpfen. Ich will eine gute Performance abliefern und Fehler, die in der Vergangenheit passiert, ausschließen. Und vor allem werde ich Spaß auf der Matte haben und die Atmosphäre genießen.

Gegen wen würdest du vor heimischer Kulisse gern antreten?

Auf diesem Niveau ist jeder Gegner gefährlich und unberechenbar. Interessant wäre es, wenn ich gegen eine der Weltranglistenführenden kämpfen dürfte.


Wir wünschen Michelle einen erfolgreichen ersten Grand Slam Einsatz!

Das Juniorteam fragt .. Hannes Conrad

Klaus Mueller



Wie viel Erfahrung hast du bereits durch Grand Prixs / Grand Slams gesammelt?

Ich habe bereits mehrere Grand Prixs und Grand Slams gekämpft. Meine besten Ergebnisse waren ein 3. Platz beim Grand Prix in Tashkent 2013 und ein 7. Platz beim Grand Slam in Baku 2014.

Was war dein bisheriges höchstes internationales Turnier?

Bei den Junioren die WM in Marokko 2010.
Bei den Männer die EM in Budapest 2013.

Welchen Stellenwert hat der GS Düsseldorf für dich?

Es ist das höchste Judoturnier,  was man in Deutschland kämpfen kann. Außerdem ist es immer etwas Besonderes vor heimischen Publikum zu kämpfen da zahlreiche Freunde sowie Familie mit dabei sind.

Wen siehst du in deiner Gewichtsklasse vorn?

Da meine Gewichtsklasse viele starke Kämpfer aufweisen kann, ist das nicht leicht zu sagen. Derzeit sehe ich niemanden Bestimmtes vorn.

Welches Potential hat die Ausrichtung eines GS in Bezug auf die Entwicklung des Judosportes in Deutschland?

Ich hoffe, dass viele Zuschauer in die Halle kommen und ein tolles Turnier sehen können. Neben dem sportlichen Erfolg zählt auch eine positive Ausrichtung des Turniers mit zahlreichen Top-Athleten aus aller Welt. Ich denke, es wird eine tolle Werbung für den Judosport.

Wie sieht deine Erwartungshaltung in Bezug auf den GS aus?

Ich gehe ohne Druck in das Turnier. Aktuell zähle ich nicht zu den Favoriten, aber ich möchte für eine Überraschung sorgen.


Welche realistischen Ziele hast du dir für die Teilnahme gesetzt?

Ich möchte einfach ein gutes Turnier kämpfen und mich nach meiner langen Verletzungspause wieder für weitere Aufgaben und Turniere empfehlen.

Gegen wen würdest du vor heimischer Kulisse gern antreten?

Ich will top vorbereitet in den Wettkampf gehen. Dort werde ich von Kampf zu Kampf denken. Es gibt keinen bestimmten Gegner, den ich mir wünschen würde.


Wir wünschen dem Leipziger nach einer längeren Verletzungspause einen gelungenen Wiedereinstieg in das internationale Wettkampfgeschehen!

Das Juniorteam fragt .. Philipp Galandi

Klaus Mueller



Wie viel Erfahrung hast du bereits durch Grand Prixs / Grand Slams gesammelt?

Vor zwei Jahren habe ich erstmals an einem Grand Prix (in Düsseldorf) teilnehmen dürfen. Auch bei dem prestigeträchtigen Grand Slam in Tokio durfte ich schon mitkämpfen.

Was war dein bisheriges höchstes internationales Turnier?

Europameisterschaft 2017 in Warschau.


Welchen Stellenwert hat der GS Düsseldorf für dich?

Der GS Düsseldorf bietet die tolle Gelegenheit, sich im eigenen Land mit den weltbesten Judoka zu messen und daher ist eine erfolgreiche Teilnahme für mich von großer Bedeutung.

Wen siehst du in deiner Gewichtsklasse vorn?

In meiner Gewichtklasse herrscht eine sehr große Leistungsdichte. Viele Judoka besitzen die Fähigkeiten, einen Grand Slam zu gewinnen. Letztendlich gewinnt derjenige, der am Wettkampftag seine bestmögliche Leistung abruft.

Welches Potential hat die Ausrichtung eines GS in Bezug auf die Entwicklung des Judosportes in Deutschland?

Ich hoffen, dass durch die Ausrichtung eines Grand Slams in Deutschland der Judosport von einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Judo ist ein so schöner und mitreißender Sport, der mehr Aufmerksamkeit in Deutschland verdient hat.

Wie sieht deine Erwartungshaltung in Bezug auf den GS aus?

Ich möchte bei dem GS meine bestmögliche Leistung zeigen und eine vordere Platzierung erreichen.

Welche realistischen Ziele hast du dir für die Teilnahme gesetzt?

Mein Ziel ist das Mitkämpfen um eine Medaille.

Gegen wen würdest du vor heimischer Kulisse gern antreten?

Egal, gegen welchen Gegner ich antrete, mein Ziel ist es, ihn zu besiegen.


Wir wünschen dem Potsdamer viel Erfolg bei der Umsetzung seiner Ziele!

Das Juniorteam fragt nach .. Mascha Ballhaus

Klaus Mueller


Wie viel Erfahrung hast du bereits durch Grand Prixs / Grand Slams gesammelt?

Da es sich um meinen ersten Grand Slam handelt und ich auch noch bei keinem Grand Prix gestartet bin, wird es das erste Mal sein und ich habe zuvor noch keine Erfahrungen sammeln können

Was war dein bisheriges höchstes internationales Turnier?

 Die Weltmeisterschaft der Altersklasse U18

Welchen Stellenwert hat der GS Düsseldorf für dich?

Ich freue mich riesig auf den Wettkampf und die Stimmung. Ich bin gespannt, wie es sich anfühlt bei den Erwachsenen in der Weltspitze mit zu kämpfen und zu sehen, wo ich in ein paar Jahren stehen will. Ebenso freue ich mich auf die Erfahrungen, die mich sicher ein Stück nach vorne bringen werden.


Wen siehst du in deiner Gewichtsklasse vorn?

Die Japanerin Funa Tonaki

Welches Potential hat die Ausrichtung eines GS in Bezug auf die Entwicklung des Judosportes in Deutschland?

Ich denke, dass der GS eine große Chance bietet, um der Öffentlichkeit zu zeigen, was für eine tolle Sportart wir betreiben und dass der Judosport vielleicht etwas an Popularität dazu  gewinnen kann. Ebenso motiviert ein solches Großevent junge Nachwuchsathleten weiter hart zu trainieren, um irgendwann selbst dran teilnehmen zu können.

Wie sieht deine Erwartungshaltung in Bezug auf den GS aus?

Ich erwarte eine volle Halle mit vielen Zuschauern und einer top Stimmung. Ebenso erwarte ich die besten Judokas der Welt anzutreffen.

Welche realistischen Ziele hast du dir für die Teilnahme gesetzt?

Ich habe keine riesigen  Erwartungen an mich selber, da ich erst 17 Jahre alt bin. Mein Ziel ist es dennoch, einen oder mehrere gute Kämpfe zu bestreiten und Dinge umsetzten zu können, die im Vorfeld schon länger besprochen und trainiert wurden. Ich möchte Erfahrungen sammeln, um in ein paar Jahren in der Weltspitze mithalten zu können und um mich weiter zu entwickeln.

Gegen wen würdest du vor heimischer Kulisse gern antreten?

Mir ist egal, wer vor mir steht. Ich freue mich auf jeden Kampf und jeden Gegner, da ich der Meinung bin, dass ich von jedem etwas mitnehmen kann.


Wir wünschen Mascha Ballhaus einen gelungenen Start und einen optimalen Einstieg in das internationale Wettkampfgeschehen!
Mascha und Zwillingsschwester Seija wurden im "Spotlight" portraitiert. Den Text dazu findet man hier:
www.judobund.de/aktuelles/detail/juniorteam-spotlight-geschwister-special-die-ballhaus-zwillinge-2387/

 

 

 

Das Juniorteam fragt .. Nieke Nordmeyer

Klaus Mueller

 

Wie viel Erfahrung hast du bereits durch Grand Prixs und Grand Slams gesammelt?

Seit zwei Jahren kämpfe ich auf dieser Ebene. Meistens werde ich für Grand Prixs nominiert, doch ein paar Grand Slams waren auch schon dabei. Mein bestes Grand Prix Ergebnis habe ich im vergangenen Jahr in Düsseldorf erkämpft. Dort habe ich den siebten Platz belegt.

Was war dein bisheriges höchstes internationales Turnier?

Die Weltmeisterschaft 2017 in Budapest.

Welchen Stellenwert hat der GS Düsseldorf für dich?

Von der mentalen Seite betrachtet, stelle ich mich auf das Turnier so ein, wie auch auf jedes andere. Dennoch bleibt es natürlich etwas ganz Besonderes,  vor heimischem Publikum zu kämpfen. Das sorgt für die Extraportion Motivation.

Wen siehst du in deiner Gewichtsklasse vorn?

Momentan mache ich mir keine Gedanken, wer in Düsseldorf ganz vorn mitspielen wird. Ich fokussiere mich auf meine eigenen Leistungen und versuche, meine Topform punktgenau abzurufen.

Welches Potential hat die Ausrichtung eines GS in Bezug auf die Entwicklung des Judosportes in Deutschland?

Erfahrungsgemäß hat fast jeder zweite in seinem Leben einmal Judo gemacht. Judo ist eine Sportart mit vielen Mitgliedern. Allerdings sehe ich noch viel nicht ausgeschöpftes Potential bezüglich des Marketings. Daher schätze ich den wichtigen Schritt vom Grand Prix zum Grand Slam sehr, genauso wie die daraus resultierende Öffentlichkeitsarbeit. Ich freue mich, dass der Judosport in Deutschland auf diese Weise seine besondere Anerkennung erhält.

Wie sieht deine Erwartungshaltung in Bezug auf den Grand Slam aus?

Eine Erwartungshaltung habe ich nicht. Ich denke von Woche zu Woche, step by step, und versuche, am Stichtag hundertprozentig fit zu sein. Wenn man seine Linie befolgt, mündet das in den Erfolg, deshalb denke ich nicht zu sehr an Zielstellungen.

Gegen wen würdest du vor heimischer Kulisse gern antreten?

Ich kämpfe gegen jeden. Wenn man die Beste sein will, dann muss man die Besten schlagen können. Das Los entscheidet, nicht ich. Deswegen wäre alles andere eine Energieverschwendung.

 

Wir wünschen Nieke Nordmeyer für den Grand Slam, sowie für alle weiteren Maßnahmen, viel Erfolg!

Nieke Nordmeyer stand bereits im "Spotlight" des Juniorteams. Der Artikel dazu ist hier zu finden: http://www.judobund.de/aktuelles/detail/juniorteam-spotlight-step-by-step-2375/